
Laurent Jalabert antwortet auf Ihre Fragen
Laurent Jalabert antwortet auf Ihre Fragen
Wie geht ein Profi-Fahrer die ersten Radrennen der Saison an? Auf welche Art trainiert er?
Laurent Jalabert :
Man kann den Beginn der Radsportsaison auf mehrere Arten angehen.
Dies hängt von den Zielen des Fahrers ab.
Ein Profi-Fahrer, der das Ziel verfolgt, sich bei den klassischen Frühlingsrennen zu behaupten, muss einen „studienreichen“ Winter absolvieren.
Ich habe diesen Fall oft selber erlebt. Nach einer dreiwöchigen Pause im November nahm ich das tägliche Training ab den ersten Dezembertagen wieder auf.
Um die intensiven Kraftanstrengungen der ersten Rennen „ertragen“ zu können, war es mein Ziel, Ende Januar 6500 Km auf dem Zähler verzeichnen zu können.
Der Organismus ist so gut auf „die Schlacht“ vorbereitet.
Für Fahrer, deren Ziele in einem ferneren Zeitraum liegen (Tour de France), beginnt der Wettkampf erst etwas später (Ende Februar).
Der Unterschied liegt vor allem im physischen Einsatz, denn die ersten Wettkämpfe bilden für diese Fahrer eher eine Art zusätzliche Vorbereitung und sind nicht auf ein bestimmtes Ergebnis ausgerichtet.
Ganz egal wie Ihre Ambitionen aussehen, man muss auf jeden Fall eine gewisse Portion an Mut aufbringen, um die harten Verhältnisse im Winter zu überwinden.
Viel Spaß beim Fahren…
Mit sportlichem Gruß,
Laurent Jalabert



































